An der Drei-Schluchten-Talsperre

Tag 21. Zum größten Wasserkraftwerk der Welt fahren wir mit dem Schnellboot, ca. 3 Stunden von Wushan nach Sandauping. Dann sehen wir sie: die Drei-Schluchten-Talsperre. Ein Staudamm mit einer gewaltigen touristischen Anziehungskraft. Reisebusse aus allen Teilen des Landes kommen hierher.

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In den schmalen Schluchten des Daning-Flusses

Tag 20. Obwohl der Hafen keine 300 Meter entfernt ist, holt uns am Morgen ein Shuttle ab und bringt uns zum Schiff. – Tja, Zeiten ändern sich. Eben noch täglich 100 km durch die Berge geradelt, doch ab sofort lassen wir uns kutschieren wie Könige.

Die Bootsfahrt zeigt uns die Gipfelstadt von der Seeseite und führt uns dann durch die schmalen Schluchten des Daning-Flusses, der in Wushan in den Yangzi mündet. Schmale Schluchten bedeuten auch Wechsel in ein schmaleres Boot, und wir müssen – obwohl es hier wohl niemals Wellengang gibt – Schwimmwesten anlegen. Wir kommen an einem Kahn mit Sängern vorbei, die in dem Moment, als wir in Hörweite sind, zu singen anfangen. Ein Fischer wirft just als wir vorbeifahren, sein Netz aus, und als sich uns ein paar Enten nähern, vermute ich zuerst, dass sie ferngesteuert sind (was sich zum Glück nicht bewahrheitet).

Ein malerischer Anblick: Steile Felsen und grün bewachsene Berge beiderseits des Flusses. In dieser Höhe floss vor wenigen Jahren kein Wasser. Der Mensch hat sich die Natur unterworfen, und es wird an vielen Stellen noch weiter gebaut und optimiert.

Nach der Bootstour ziehen Diana und ich erneut durch das faszinierende Wushan. In einem Restaurant bestellen wir das schärfste Essen der Welt – und geben uns wirklich die beste Mühe, es zu genießen… Leider haben wir nicht alles geschafft (siehe Foto).

Unvorstellbar, aber wahr: das neue Wushan am Yangzi

Tag 19. Ausgeruht, doch immer noch mit Blei in den Beinen steige ich in Fengije in den Sattel. Bereits kurz nach dem Start wollen sich unsere Mitradler eine alte Tempelanlage anschauen, die Stadt des Weißen Kaisers. Diana und ich strampeln lieber ein paar Kilometer vor, im gemütlichen Tempo und mit Zeit für Fotostopps. Denn schließlich steht uns ein respekteinflößender 25 km langer Anstieg bevor, da empfiehlt sich das Kräftehaushalten.

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Mit Blei-Beinen zum Yangzi

Tag 18. Die Fahrt nach Fengjie hat es in sich. Gleich nach dem Frühstück „überrascht“ uns ein Anstieg von etwa 800 Höhenmetern. Beim anschließenden mehrfachen Auf und Ab spüre ich, dass ich wohl nicht mehr ganz so schwungvoll radle.

Ja, die letzten Tage liegen mir in den Knochen. Die Beine sind wie Blei. Umso bewundernswerter finde ich es, dass Diana noch Zeit und Kraft findet für schöne Fotos: Menschen, die uns freundlich begrüßen; Arbeiter auf den Reisterrassen; der gewaltige Yangzi, den wir schließlich erreichen.

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Durch Chinas Mitte nach Wuxi

DSC05053Tag 17. Am Morgen in Zhenping ist es noch frisch, doch als wir uns auf dem glatten Asphalt nach oben schrauben, wird uns ziemlich schnell warm. Aussichtsreife Kurven, steile Wände und sogar Wasserfälle – auch dieser Tag erfreut das Radlerherz!

Dann ein besonderer Punkt: Das Reich der Mitte hat genau hier im Daba-Gebirge seine geografische Mitte.

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In der Mitte Chinas

Etwas weiter liegt ein steinernes Tor, mitten auf einem Pass auf etwa 1.650 Metern Höhe. Ein hübsches Fotomotiv, das auch andere Zweiradfahrer gerne und ausgiebig nutzen.

Nach der Fotosession geht es für uns fast permanent bergab. Weiterlesen „Durch Chinas Mitte nach Wuxi“

Nach Zhenping – zum Wunder auf Stelzen

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Tag 16. Grüne Berge. Ein anfangs noch unbegradigter Fluss. Hängebrücken und Staudämme. Einheimische, die uns zuwinkten… Radfahren ist eine intensive Art des Reisens, aber immer noch zu schnell, um alles zu erfassen.

Wir kämpfen uns 1.500 Höhenmeter nach oben. Die Sonne ist uns gnädig gestimmt, sie bleibt hinter Wolken. Richtig wohltuend ist der Wind auf einer langen, fast durchgehenden Abfahrt (800 hm). Plötzlich eine Unfallstelle. Ein Lkw war in einen Steinschlag geraten, und nichts geht mehr. Außer für uns Radfahrer. Weiterlesen „Nach Zhenping – zum Wunder auf Stelzen“

Bei „bestem Peter-Wetter“ schwungvoll nach Pingli

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Tag 15. Der Track nach Pingli bietet einen kleinen und dann zwei mittelgroße Anstiege – ganz nach meinem Geschmack! Dazu: 35 Grad Hitze – „bestes Peter-Wetter“, wie wir hier sagen. Denn Peter hatte an etwas trüberen Tagen mächtig mit den Temperaturen gehadert.

Also, schwungvoll in die Pedalen treten! Ein Nachteil der schnellen Fahrt: ich kriege von der Umgebung nicht viel mit. Diana hatte derweil u.a. ein Flugzeugwrack fotografiert, das auch sonst niemand von uns registrierte. Weiterlesen „Bei „bestem Peter-Wetter“ schwungvoll nach Pingli“