Feierabendtour auf dem Landwehrkanal

Ein Gastbeitrag von Christian B.

Meinem lieben Cousin und mir stand unsere jährliche Feierabendtour auf dem Landwehrkanal bevor. Wir paddeln seit mittlerweile 6 Jahren zusammen, dabei waren wir bereits 4 mal auf diesem Gewässer unterwegs. Auch jetzt entschieden wir uns für diese abwechslungsreiche Tour, welche für uns logistisch günstig gelegen ist, aus gutem Grund. Wie ein grünes Band zieht sich der Landwehrkanal durch unsere Hauptstadt, quer durch die Stadtteile Treptow, Kreuzberg, Neukölln, Tiergarten und Charlottenburg. Er entstand im 19. Jahrhundert, als durch die wachsenden Industrialisierung der Transportbedarf immer größer wurde. Heute hat sich die Bedeutung des Kanals, welcher Spree- und Dahme-Wasser führt, grundlegend verändert, die Kulisse des Urbanhafens war früher ebenfalls eine andere als die heutige. Heute entspannen dort viele Berliner und Touristen auf großzügigen Rasenflächen, mit Blick auf das Wasser und auf die „Altbau-Skyline“ am gegenüberliegenden Ufer. Nun flanieren die Menschen (darunter geschätzt unzählige Studenten) am Paul-Lincke-Ufer, und am gegenüberliegenden Maybachufer erlebt man den Wochenmarkt, verbunden mit zahlreichen Restaurants und Bars, angehaucht mit der Atmosphäre des früheren Kreuzbergs. Fast schon minütlich schummelt sich auch der Duft verbotener Substanzen in unsere Nasen… Das alles klingt nach Leben (und im Übrigen auch nach ausreichend Verkehrslärm), inmitten Berlins. Wir kommen bald wieder, versprochen!

Gesamtlänge: 16 km

Von der Düsseldorfer Hütte zum Oberhochmuthof

Bergsee an der Düsseldorfer Hütte

Tag 10 und Abschied. An den Waschbecken in der Düsseldorfer Hütte (2721 m) ist langes Anstehen angesagt, Duschen gibt es hier nicht. Ich bevorzuge daher ein kühles Bad im angrenzenden Bergsee. Allerdings sonnt sich dort bereits weibliches Hüttenpersonal, weshalb es mich noch weiter nach oben zieht, zu einem einsamen Bächlein.

Auf dem Weg dorthin in Badelatschen verletze ich mich ein wenig am Fuß. Glück im Unglück: Mit Ingrid haben wir eine Ärztin in der Gruppe. Als sie nach meiner Rückkehr das Blut sieht, leistet sie umgehend erste Hilfe.

Den gemeinsamen Abstieg am nächsten Morgen nach Sulden (ingesamt 860 Höhenmetern, weitestgehend am Bach) kann ich vorsichtig, aber problemlos absolvieren. Unterwegs posiert immer wieder der majestätische Ortler.

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Von der Schaubachhütte zur Tabarettahütte

Der Ortler (3905 m)

Tag 8. Am Morgen vor dem Start habe ich noch eine Viertelstunde alleine vor der Hütte mit Blick auf den Suldenferner. Wie prächtig!

Es gibt einen Gletscherweg, dessen Zustand und Schwierigkeitsgrad sich von hier aus schwer bemessen lassen. Deshalb entscheidet sich Burkhard lieber für die sichere Variante und führt uns erstmal hinab ins Tal, von wo aus wir über 400 Höhenmeter zur Hintergrathütte (2661 m) aufsteigen. Ein Pfad mit Suchtpotenzial – die berühmten Dreitausender, die gestern unsere Abendkulisse bildeten, scheinen nur etwas mehr als einen Steinwurf entfernt zu sein.

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Von der Martellerhütte bis zur Schaubachhütte, mit Gipfelversuch Hintere Schöntaufspitze

Blauer Himmel am Morgen über der Zufallspitze (3757 m)

Tag 7. Für die Überschreitung vom Martelltal ins Suldental geht es zuerst wieder abwärts zur alten Staumauer und zur Mini-Einkehr in die Zufallshütte (2264 m). Dann gemächlich bergauf zum Madritschjoch (3123 m). Der teils recht schmale Steig ist auch bei MTB-Fahrern sehr beliebt; er wird als „höchster mit Mountainbikes befahrbarer Pass in Südtirol“ vermarktet (siehe hier), was sicherlich zusätzlich zu seiner Popularität beitragen dürfte. Allerdings kann das durchaus auch zu Konflikten mit Wanderern führen, wie wir erleben sollen.

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Von der Lyfialm zur Martellerhütte und zum Zufall-Gletscher

Tag 6. Nach dem Abschied von der Wirtin Sabrina und dem obligatorischen Gruppenfoto, das Rauschen des Gebirgsbaches im Ohr, marschieren wir recht flott zum gut gefüllten Enzian-Parkplatz. Offenbar haben viele Ausflügler unser nächstes Ziel, die in traumhafter Lage erbaute Zufallhütte (2264 m).

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Vom Stallwies zur Lyfialm

Tag 6. Eine Genusswanderung, Burkhard sagte „Ausruhtag“: ein gemütliches, lustvolles Auf und Ab auf einem Panoramapfad mit Blick hinab ins grüne Martelltal und zeitweise auch auf den Zufritt-Stausee. Bereits nach drei Stunden in Bewegung kommen wir an der modernen Lyfialm (2165 m) im Stilfserjoch Nationalpark an. Ulkig: Der Hüttenhund sitzt hier auf einem Dach und beobachtet aufmerksam und ohne sich groß zu rühren das Terrassengeschehen.

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Vom Martellerhof über das Zirmbichl zum Berggasthaus Stallwies

Tag 5. Am Morgen in Gand rettet mich Andrea vor einem zähnefletschenden Hund. Er sah erst ganz harmlos aus, auf einem Tisch liegend, im Hintergrund die Berge des Martelltales. Das ideale Fotomotiv. Doch als ich die Wanderstöcke weglege, um ihn besser knipsen zu können (Fehler!), kommt er wie angestochen angerannt. Vor Andreas Stöcken hat er dann wieder Respekt.

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Von der Tarscher Alm nach Burgaun im Martelltal

Blick auf die Latscher Alm

Tag 4. Nach dem Gewitter kam die Kälte.

Als ich am Morgen aus den Federn springe, sind die Gipfel der umliegenden Berge weißgepudert. Vor der Hütte halte ich es im kurzen Hemd nicht lange aus, da warte ich doch lieber in der unbeheizten Stube aufs Frühstück und auf die Gefährten.

Die grüne Skipiste an der Tarscher Alm. In den Bergen weiter oben hat es geschneit
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Durch die 1000-Stufen-Schlucht

Beim Start am Gasthof Giggelberg

Tag 3. Heute war Regen angesagt, aber das Wetter hielt sich erstmal nicht daran. Somit konnten wir das Teilstück auf dem erst wolkenverhangenen Meraner Höhenweg und durch die 1000-Sufen-Schlucht in vollen Zügen genießen. Diesen zauberhaften Steig (ca. 1,5 km lang) mit seinen Hängebrücken und einem beeindruckenden Wasserfall hätte ich auch nur äußerst ungern verpasst!

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