Nach Zhenping – zum Wunder auf Stelzen

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Tag 16. Grüne Berge. Ein anfangs noch unbegradigter Fluss. Hängebrücken und Staudämme. Einheimische, die uns zuwinkten… Radfahren ist eine intensive Art des Reisens, aber immer noch zu schnell, um alles zu erfassen.

Wir kämpfen uns 1.500 Höhenmeter nach oben. Die Sonne ist uns gnädig gestimmt, sie bleibt hinter Wolken. Richtig wohltuend ist der Wind auf einer langen, fast durchgehenden Abfahrt (800 hm). Plötzlich eine Unfallstelle. Ein Lkw war in einen Steinschlag geraten, und nichts geht mehr. Außer für uns Radfahrer. Weiterlesen „Nach Zhenping – zum Wunder auf Stelzen“

In der ersten Hauptstadt des chinesischen Kaiserreichs

Tag 4. Wir kommen früh mit dem Nachtzug in Xi’an an. Eine hochmoderne Metropole voller Tradition, erste Hauptstadt des Kaiserreichs China und
ehemaliger Ausgangspunkt der Seidenstraße. Vor etwa zehn Jahren lag die Einwohnerzahl bei 4 Millionen, und heute…?

Der tibetisch-buddhistische Guangren Lama-Tempel innerhalb der Altstadt von Xi’an und unmittelbar an der Stadtmauer
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An Havel und Tegeler See: Ausdauernde Wanderer begrüßen das Jahr 2019

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Am Nieder-Neuendorfer See. Foto: D. Kunze

Schon in guter alter Tradition: Der Weihnachtsspeck muss weg! Deshalb treffen sich die ausdauenden ACB-Wanderer gleich im Januar, und zwar am 13.01, um 9:30 Uhr, am Bahnhof Hennigsdorf. Ziel: Alt-Tegel. Länge der Wanderung: ca. 20 km (+/-).

Am Ende der Tour kehren wir gemütlich ein.

Veranstalter: AlpinClub Berlin. Die Teilnahmegebühr liegt bei 3 EUR für Vereinsmitglieder, Nichtmitglieder zahlen das Doppelte.

Änderungen vorbehalten! Bitte meldet Euch bei uns an – wir freuen uns auf Euch!

Auf Schneeschuhen durch die Winter-Wunderwelt der Allgäuer Alpen

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Auf dem Steinmandl (1982 m)

Nebel, Kälte und Schneegestöber. Tags darauf blendet uns die Sonne auf einem frischgezuckerten Gipfel. Die Winterwelt in den Allgäuer Alpen ist eine Wunderwelt! Bezaubernd und abwechslungsreich.

Kurz vor Silvester waren ich und elf weitere Schneeschuh-Wanderer mit dem Bergführer Gernot Podmenik unterwegs. Er führte und spurte ruhig, sicher und souverän, selbst bei Null-Sicht.
Was für ein Gelände! Das Kleinwalsertal rund um die Schwarzwasserhütte ist für mich eine tolle Entdeckung zum Jahresausklang.
Das waren meine Stationen:

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Schlernwanderung: Durch die Bärenfalle und über den Petz nach Ums

Blick vom Petz (2564 m) auf das Schlernhaus
Blick vom Petz (2564 m) auf das Schlernhaus

Wir brutzeln. Bereits am Morgen sind es 34 Grad Hitze. Doch von Weißlahnbad und dann hinauf zur Bärenfalle ist’s dennoch ein Kinderspiel. Erst spenden Bäume und später die Felsen in der Scharte viel Schatten.

Die Bärenfalle dann, unterhalb des Tschafatschsattels (2069m), liegt wieder in der Sonne. Viele Holztreppen und Holzbrücken. Und, irgendwo dazwischen, ein geschnitzter Bär – den viele übrigens nicht bemerken, ist zu hören. Also, Wanderer: Augen auf!

Vom Sattel hinab zur Sesselschwaige. Die urig-gemütliche Almhütte liegt in einem malerischen Kessel. Wer will da vorbeilaufen?! Das kühle Hefe vom Fass gibt mir Schwung für den Aufstieg zur Moarboden Hütte (2220 m, geschlossen) und zum Schlernhaus (2450 Meter). Hinauf auf den Petz (2563 m) sind es nur 20 Minuten. Der Rundumblick vom höchsten Punkt des Schlern: unbeschreiblich schön!

Über den steilen, aussichtsreichen Schäufelesteig zur Hofer Alp (1340 m). Wir wollen bestellen, da verrät uns die freundliche Bedienung, dass der letzte Bus von Ums bereits in einer Stunde geht. – Nichts wie runter!

Leider warten wir da vergeblich auf den fahrenden Untersatz. Offensichtlich gestrichen, heute gab’s hier ein Fest. Heißt für uns: laufen und trampen. In Prösels halten wir nur kurz den Daumen raus – und werden dann bis zu unserem Bauernhof nach Tiers gebracht. Obwohl die hilfsbereiten Leute eigentlich ganz woandershin wollten. Sowas gibt’s wohl nur in Südtirol!

(Gz: ca 8 h)

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Im Zentrum von Ums, an der St.-Martinskirche

Durch Sau- und Ameisenböden – zwischen Seiser Alm, Schlern und Rosengarten

Die Hammerwand (2124 m)

Seiser Alm, Schlern & Rosengarten: schon viel davon gehört – nun wollen wir auch hin! Im Örtchen Tiers bleiben wir nach einem kleinen Bummel im Veraltenhof hängen. Er wird unser neues, gemütliches Urlaubsdomizil – mit Traumblick auf den Rosengarten! Weiterlesen „Durch Sau- und Ameisenböden – zwischen Seiser Alm, Schlern und Rosengarten“

Rundweg über die Herrensteige

DSC00299Diese Geislerspitzen! Auf dem Oberen und Unteren Herrensteig verlieren wir fast die Füße aus den Augen, so gefesselt sind wir von der Aussicht. Der Rundweg (ca. 4 Stunden, Start und Ziel an der Zanser Alm) ist ein absolutes MUSS in Villnöss. Gerade bei Regengefahr ist man nicht ewig unterwegs – und hat doch Dolomitenpanorama vom Feinsten! Weiterlesen „Rundweg über die Herrensteige“

Auf dem Günther-Messner-Steig

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Bachüberquerung Günther-Messner-Steig

Der Plan lautet: Schaun wa mal! Es regnet, Gewitter sind angekündigt. Dass wir weit kommen, glaube ich nicht, und lass sogar die Wanderstöcke in der Zanser Alm (1689 m).

An der Gampenalm (2062 m; nach ca. 50 Minuten) tröpfelt es nur noch. Wir stehen eine Weile auf der Terrasse und starren in die Wolken. Der Wirt meint, dass es heute nicht donnere, und auch wir sind zunehmend optimistisch. Die Schlüterhütte (2306 m, z.Z. geschlossen) muss wenigstens noch drin sein! Weiterlesen „Auf dem Günther-Messner-Steig“