Zu Braunbär, Luchs und Wolf: Der ACB bietet eine Reise in die Niedere Tatra an

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Vor der Chata pri Zelenom plese (1551 m) in der Hohen Tatra

Ach, wie schön ist dieses Land?! Wie nett ist hier alles?! Diese Berge, diese besonderen Menschen! Wir werden verwöhnt mit grandioser Natur, mit slowakischer Gastfreundschaft und hervorragendem Essen. Das Bier schäumt und schmeckt. Erst recht nach einer langen Wanderung.

Ja, Langeweile ist hier ausgeschlossen. Absolut! Und so beschlossen Diana und ich vor einigen Jahren, auch anderen diese Bergwelt näher zu bringen.

Bisher acht Reisen weckten Neugierde auf mehr…

Wir führten Gruppen beispielsweise auf den Rysy (2499 m; höchster Gipfel Polens); über den Prinzensattel (2352 m; schwierigster Sattel, der auch ohne Bergführer überschritten werden darf); auf den Jahnaci stit (2229 m; sehr anspruchsvoll & abwechslungsreich, grandiose Aussichten: unser Lieblingsberg!) und auf den Krivan (2495 m, Nationalsymbol der Slowaken). Nach insgesamt acht Reisen kennen wir zumindest die Hohe Tatra wie unsere Westentasche.

Bei unserem letzten Aufenthalt erkundeten wir mal Gebirgszüge im näheren Umfeld. Und siehe da: Auch die Zipser Magura oder die Pieninen bezauberten uns. „Ja, wie toll ist das alles?!“ fragten wir uns. Nun wollten und mussten wir noch mehr Slowakei kennenlernen…

„Eine attraktive Aussicht auf nahezu die Hälfte der Slowakei“

Die Wahl für dieses Jahr fiel auf die Niedere Tatra, ausgedehntester slowakischer Nationalpark. Weiterlesen „Zu Braunbär, Luchs und Wolf: Der ACB bietet eine Reise in die Niedere Tatra an“

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Ein besonderes Vergnügen: der Prinzensattel

Traumweg zur Téryho chata.  Foto: Diana Kunze

Tag 6. Der Prinzensattel: eine der beliebtesten Touren in der Hohen Tatra – und zugleich einer der schwierigsten in dem Gebirge, die ohne Führer bestritten werden dürfen. Nun: Wir sind fit, und die Herausforderung lockt uns an!

Wir wandern vorerst durch einen Wald bis zur Hütte Zamkovskeho chata. Ein wohltuender, aber verdächtiger Wind umwedelt uns. – Wird das Wetter halten? Weiterlesen „Ein besonderes Vergnügen: der Prinzensattel“

Priečne sedlo (2352 m): Jetzt können wir sagen, wir waren in der Hohen Tatra!

Der Prinzensattel – man beachte die farbigen Punkte (Bergwanderer)

11.08.10 Zum Prinzensattel bin ich mit Diana bei herrlichem Sonnenschein unterwegs (Rainer hat sich krank gemeldet). Ein Weg zum Genießen, erst durch einen Wald an der Hütte Zamkovskeho chata vorbei. Später in Serpentinen empor zu dem beliebten Ausflugsziel, das an den “Arzt der Armen“ Edmund Téry (1856-1917) erinnert,  malerisch gelegen an den Fünf Zipser Seen. Tery hatte sich um die touristische Erschließung der Hohen Tatra sehr verdient gemacht.

Wegweiser an der Tery Hütte

Wir haben die Hütte gegen 11.30 Uhr erreicht. Nach einer Rast in der gemütlich-urigen Gaststube geht es weiter zum Priečne sedlo (deutsch Prinzensattel, 2352 m), dem schwierigsten Übergang in der Hohen Tatra, der ohne Bergführer begangen werden darf. Das heutige Traumwetter hat dichtes Gedränge an den Ketten zur Folge. Der Slowake hinter meint „Jetzt können Sie sagen, Sie waren in der Hohen Tatra!“

Nachdem die letzten Meter gemeistert sind, geht’s sofort auf der anderen Seite an einem Schutthang hinab, vorerst auch mit Kettensicherung. Wir laufen langsam, der Abstieg ist deshalb kein Problem.

Nun wollten wir – so der ursprüngliche Plan – zur Zbojnicka chata (Räuberhütte), doch mein neuer Bekannter zeigt uns einen Alternativweg, abseits vom Touristensteig.

Am Abend stehen Irena und Peter

… gemeinsam in der Küche. Erneut werden wir mit einem leckeren, äußerst reichhaltigen Dreigängemenü verzaubert: Spinatsuppe, dann gebratene Forelle mit Bratkartoffeln, als Dessert Obst und Gebäck. – Irena und Peter, wir lieben Euch!

P.S. Der bisher schönste Urlaubstag! Heute hat einfach alles gestimmt: das Wetter, die Tour und: wunderbare Menschen…!