Schlernwanderung: Durch die Bärenfalle und über den Petz nach Ums

Blick vom Petz (2564 m) auf das Schlernhaus
Blick vom Petz (2564 m) auf das Schlernhaus

Wir brutzeln. Bereits am Morgen sind es 34 Grad Hitze. Doch von Weißlahnbad und dann hinauf zur Bärenfalle ist’s dennoch ein Kinderspiel. Erst spenden Bäume und später die Felsen in der Scharte viel Schatten.

Die Bärenfalle dann, unterhalb des Tschafatschsattels (2069m), liegt wieder in der Sonne. Viele Holztreppen und Holzbrücken. Und, irgendwo dazwischen, ein geschnitzter Bär – den viele übrigens nicht bemerken, ist zu hören. Also, Wanderer: Augen auf!

Vom Sattel hinab zur Sesselschwaige. Die urig-gemütliche Almhütte liegt in einem malerischen Kessel. Wer will da vorbeilaufen?! Das kühle Hefe vom Fass gibt mir Schwung für den Aufstieg zur Moarboden Hütte (2220 m, geschlossen) und zum Schlernhaus (2450 Meter). Hinauf auf den Petz (2563 m) sind es nur 20 Minuten. Der Rundumblick vom höchsten Punkt des Schlern: unbeschreiblich schön!

Über den steilen, aussichtsreichen Schäufelesteig zur Hofer Alp (1340 m). Wir wollen bestellen, da verrät uns die freundliche Bedienung, dass der letzte Bus von Ums bereits in einer Stunde geht. – Nichts wie runter!

Leider warten wir da vergeblich auf den fahrenden Untersatz. Offensichtlich gestrichen, heute gab’s hier ein Fest. Heißt für uns: laufen und trampen. In Prösels halten wir nur kurz den Daumen raus – und werden dann bis zu unserem Bauernhof nach Tiers gebracht. Obwohl die hilfsbereiten Leute eigentlich ganz woandershin wollten. Sowas gibt’s wohl nur in Südtirol!

(Gz: ca 8 h)

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Im Zentrum von Ums, an der St.-Martinskirche