Kostbare (Augen-)Blicke in der Sächsischen Schweiz

Blick von der Schrammstein-Aussicht zur Elbe

Wir schauen weit über zerklüfteten Sandstein. Die späte Nachmittagssonne glitzert in der fernen Elbe. Die Zeit steht still, und dennoch haben wir an diesem Tag nicht mehr viel von ihr. Wir müssen weiter. In zwei Stunden wird es schon dunkel.

Also wieder runter von den wild-zerschrammten Schrammsteinen. An der Hohen Liebe (401 m) vorbei und nach Ostrau, wo wir uns für zwei Nächte einquartiert haben. Den Hinweg zur phantastischen Schrammstein-Aussicht (417 m) hatten wir durch den Lattengrund genommen.

Bereits nach den ersten Stunden in der Sächsischen Schweiz frage ich mich: Sind wir denn verrückt, dass es uns immer wieder in die Ferne zieht? Hier ist’s so doch schön… was braucht man denn sonst noch??


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Das hübsche Städtchen Wehlen mit der Burgruine
Im Teufelsgrund
Im Teufelsgrund

Als wir dann vom beschaulichen „Wehlstädtel“ am Fluss aus romantische Gründe ergründen, können wir uns erneut nicht sattsehen. Diese Naturschönheiten im Wehlener und im Teufelsgrund! Über den Bruno-Barthel-Weg gelangen wir zum Amselfall. Dann zur Bastei und nach Rathen… Ja, wer hier wandert, der will nicht woanders sein!


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Eingang zur Höhle Diebskeller

Ganz besondere Formationen sind auch die Felsen und Höhlen, auf die wir von Pfaffendorf aus losstiefeln. Wir bestaunen eine Schichtfugenhöhle (siehe Foto), die eine gute Kulisse für jeden Western wäre. Dann wandern wir auf den Tafelberg Quirl, um von oben bereits das nächste Ziel zu erspähen.

Auf geht’s! Über eine matschige Wiese und zum Pfaffenstein mit seiner weltberühmten Barbarine. Auch hier verweilen wir und genießen einen kostbaren (Augen-)Blick…

Barbarine
Die Felsnadel Barbarine – im Jahr 1905 erstmalig bestiegen, heute ein Kletterdenkmal

Auf einem Felsen thront die malerische Burg Hohnstein unter strahlend-blauem Himmel. Das Polenztal, tief unter uns, liegt noch im Winterschlaf. Vorsichtig schlittern wir auf gefrorenem Boden durch eine verwunschene Landschaft zur Waltersdorfer Mühle.

Anmerkung: „Gefrorener Boden“? Ja, richtig gelesen. Der Artikel ist nicht mehr ganz tagesaktuell, die Erinnerung aber noch frisch.

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