Hügel-Hopping zu Ostern. Zwischen Kegelbergen und der Fichtelschänke im Lausitzer Gebirge

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Blick von der Lausche (793 m) auf den vereisten Wanderweg und in die weite Ferne… Fotos: Diana Kunze

Der (fast) schon traditionelle ACB-Ostermarsch ist stets eine sportliche, aber auch sehr gesellige Sache! Diesmal ging’s ins Lausitzer Gebirge zum Wandern und zum abendlichen Spiel & Spaß in einer „Hütte“ in Sloup v Čechách (Bürgstein).

Und das waren unsere Meilensteine:

Einsiedlerstein und Urteilsberg. Sonnenschein begrüßte uns am Karfreitag, begleitete uns bis auf die Felsenburg „Einsiedlerstein“ und später in die in Form und Farbe skurrile Felsenstadt in den nahen, dichten Wäldern.

Am Sonnabend hatte sich die Sonne verzogen (die in den Herzen aber blieb!) Winde und Wetterwandel. Deutlich kälter. Beim Aufstieg auf den recht auffälligen, kuppelförmigen Ortel (Urteilsberg, 554 m) tröpfelt es. Schauer dann erst kurz vorm Ende der Wanderung, am See Radvanecký rybník (Brettteich bzw. Schwalbensee). Und richtig los prasselt es, als wir bereits in unserer trockenen Schänke sitzen. – Glück gehabt! Tja, wenn Engel reisen…

Kegelberg Kleis und Schmackhaftes in Morgenthau. Zum Ostersonntag erklimmen wir einen ganz besonderer Gipfel: Bei zunehmend frostigeren Temperaturen von Cvikov (Zwickau in Böhmen) auf den Klíč (Kleis, 760 m): ein sehr markanter Kegelberg, der mit seiner 60 Meter hohen Felsflanke auf der Südwestseite und einer großen Blockhalde sogar hochgebirgsartig anmutet. Passend dazu sollen hier auch Gämse leben (im Mittelgebirge!). Gesehen haben wir sie nicht.

Die letzten hundert Höhenmeter waren glatt-vereist. Der Wind wirbelte von Meter zu Meter stärker. Um uns herum klirrten und knisterten mit Eiskristallen behangene Bäume. Ganz oben dann: Baumfreiheit; starke Böen – wir müssen uns aneinander festhalten. Ein abschüssiges Gelände, das im Nebel nur zu erahnen ist…

Kurz vorm Finish dann der sehenswerte Ort Rousinov (Morgenthau) mit dem Restaurant Milstejn. Ein sehr einladendes Ambiente, leckere Speisen.

Extra-Gulasch und Lausche-Stopp. In unserer „Hütte“ in Sloup werden wir an diesem Abend (wie auch an den Tagen zuvor!) richtig verwöhnt: Der Koch zaubert einen 1A-Gulasch – und stellt auch noch einen großen Topf davon und eine Extra-Platte mit Knödeln auf den Nebentisch!  Großen Dank also an unsere Pension  „U Studnicku“ (Gasthof Fichtelschänke, Baujahr 1801).

Rückfahrt am Ostermontag mit Stopp an der Lausche. Es folgt mein bisher rutschigster Kilometer zum Gipfel (793 m). Es geht alles gut – wir haben eine Super-Sicht. Welch schönes Finale unserer Ostertour! Zurück auf demselben Weg, da die Alternative auf deutscher Seite nicht passierbar ist, da total vereist.

Schlusswort: Gelungene Tour – tolle Gruppe! Dank an alle Teilnehmer!  

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