Königsschloss Basgo, Taj Mahal und Delhi

Weltkulturerbe, theatralische Landschaft. Auf der Rückfahrt nach Leh stoppen wir am ehemaligen Königsschloss Basgo, das auf einer von Erosion geschaffenen Landschaft thront. Der Untergrund ist so sandig-bröckelig, dass er sich bei jedem Regenfall weiter ändern dürfte. Irgendwann muss man hier wohl künstlich stabilisieren, damit das Weltkulturerbe nicht einfach weggeschwemmt wird.

Letzte Aussicht auf Leh. Wir checken wieder im Hotel Glacier View ein. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung. Ich warte die gröbste Hitze ab und ziehe erst dann los. Kurz unterhalb der Shanti Stupa finde ich ein ruhiges Plätzchen, um nochmal die Aussicht auf Leh zu genießen.

Besondere Aura des Taj Mahal. Am nächsten Morgen fliegen wir nach Delhi, um direkt vom Flughafen mit einem Shuttle nach Agra und zum berühmten Mausoleum Taj Mahal gebracht zu werden. Ich denke zuerst, „okay, wenn wir schon mal in Indien sind…“, bin dann aber doch schwer beeindruckt von der Architektur des Gebäudes und von der besonderen Aura dieses Ortes.

Koloniales Flair im Maidens. Zurück nach Delhi mit dem Zug. Unser Hotel, das Maidens, besticht durch koloniales Flair, erstklassige Bedienung, hochwertig ausgestattete Zimmer (für uns Wanderer!), Swimmingpool… Mein Gesamturteil: excellent!

Den Pool testen Ralf und ich am nächsten Morgen. Um uns herum: Geräusche des Dschungels. Ein Affe huscht vorbei. Ein Pfau lüftet sein Prachtkleid.

Wir besichtigen Alt-Delhi. Faszination und Fassungslosigkeit, Licht und Schatten liegen besonders in Indiens Hauptstadt nah beieinander. Geschäftsleute tuten sich in ihren schmucken Tatas durch den Irrsinn auf den Straßen. Der Verkehr quellt über. Auf schmalen Bürgersteigen lungern und schlafen verwahrloste Menschen und Köter, und keinen scheint’s zu kümmern. Rikscha-Fahrer in zerrissenen Fetzen auf den Leibern befördern Frauen in kostbar-farbenfrohen Gewändern. Heilige Kühe, unzählige Motorräder, Tuk-Tuks, Staub und Unrat verbreiten einen Gestank, in den sich Gerüche der indischen Straßenküche mischen. Und so sind meine letzten Eindrücke dieser spannenden Reise ziemlich ambivalent.

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