Lodge-Trekking Ladakh. Die Akklimatisation

Blick auf Leh und zum Stok Kangri (6.140 m)

Dschulee!

Ich bin ganz im Norden Indiens, in Ladakh, an der Grenze zu China/Tibet und Pakistan. Das Land ist überwiegend trocken und karg; doch gibt’s auch saftig-grüne Oasen und weiter oben: Schnee auf hohen Gipfeln.

Fast nichts als Berge… In dem dünn besiedelten Gebiet leben fünf Menschen pro qkm. Zum Vergleich: Im nur etwas größeren Bayern sind es 182.

 

Stadtbummel durch die Hauptstadt

Tag 1. Ankunft in unserem Hotel in Leh. Meine Reisegefährten vom Summit Club halten sich an den Rat unseres Guides und ruhen sich erstmal aus. Der Körper muss sich an die ungewohnte Höhe (3.500 Meter ü.M.) gewöhnen. Ich versuche es dennoch mit einem Spaziergang und merke schnell, dass mein Gang nicht mehr ganz so geschmeidig ist.

Die Hauptstadt Ladakhs wirkt auf den ersten Blick nicht sehr einladend. Plastikmüll liegt herum, es stinkt in den staubigen Straßen und Gassen nach dem Kot der freilaufenden Rinder und Hunde und v.a. nach den Abgasen der permanent hupenden Autos und Motorräder. Daneben sehe ich auch viel Interessantes:  eine spannende tibetische Architektur und ein munteres, buntes Basartreiben.

 

Wanderung im Indus-Tal 

Tag 2. Auf unserer ersten Erkundungstour von Leh aus halten wir mit unseren Jeeps nach wenigen Kilometern in Choglamsar. Hier hat der Dalai Lama eine Sommerresidenz und soll gestern vor seinen Anhängern eine Rede gehalten haben. – Schade, knapp verpasst. Allerdings hätten wir ja eh nichts verstanden…

Vom Königspalast von Shey, der ehemaligen Hauptstadt, blicken wir aufs weite grüne Indus-Tal. Dort unten werden wir wenig später unsere Füße vertreten – auf unserer Einwanderungstour von Thiksey aus (ca. 1,5 Stunden).

 

Königspalast, Kloster Tsemo und Shanti-Stupa

Tag 3. Heute bleiben die Jeeps stehen, und wir erkunden zu Fuß Leh und Umgebung. Erstes Ziel ist der alte Königspalast, der im 17. Jahrhundert nach nur drei Jahren Bauzeit errichtet worden sein soll. Wir schauen über die Stadt und hinüber zum Stok Kangri (6140 m). Ziel Nr. 2: das Kloster Tsemo (3.700 m). Auf einem hübschen Nebengipfel heißt es „Berg heil!“ Anschließend wandern wir in einem weiten Bogen, teils durch ein recht wohlhabendes Viertel von Leh, zum dritten Tagesziel: der Shanti-Stupa (Friedenspagode, 3680 m), ein Werk japanischer Buddhisten, eröffnet im Jahr 1985. (Gz: ca. 4 Stunden)

 

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