Geschenke des Himmels: Wasserfälle, gewaltige Schauer und das le Battant des Lames

Eine gute Bleibe: das le Battant des Lames in Saint-Pierre. Foto: Diana Kunze
Eine gute Bleibe: das le Battant des Lames in Saint-Pierre. Foto: Diana Kunze

Tag 1. Unmittelbar vorm Bording findet die Crew einen technischen Defekt. Erst nach Stunden und auf persönliche Nachfrage heißt es dann „heute nicht“. Heißt für uns: Urlaubstag in Costa Tegel in der Berliner Heimatstadt! Statt abzuheben  jagen wir mit ’nem Taxi bis nach Hause.

Was auch nicht einfach ist, denn die von der Fluggesellschaft spendierten Taxigutscheine mögen die Fahrer nicht wirklich. Nach mehreren Telefonaten und 20 Minuten in der Kälte kriegen wir endlich einen fahrbaren Untersatz.

Der Urlaub beginnt bereits spannend…

Tag 2. Gestartet! Nach Paris (Flughafen-Wechsel) brauchen wir noch ca. 11 Stunden bis Saint-Denis.

Tag 3. Nach der Landung müssen wir uns sofort ausziehen. Wärmeschock bei über 30 °C und 89 % Feuchtigkeit. Es regnet. Und wie! Hoffentlich ändert sich das Wetter bald… Wir schauen uns ein Gästehaus an. Muffige Zimmer, schmutzige Betten… na, lieber weiter!

Im Touri-Büro sprechen die Mädels nur wenige Worte Englisch. Hotelangebote beeindrucken uns kaum, und wir entscheiden uns erstmal für einen Mietwagen. Bei diesem Dauerregen wüssten wir eh nichts in Saint-Denis mit uns anzufangen.

Die Küstenautobahn Route du Littoral. Foto: Diana Kunze
Die Küstenautobahn Route du Littoral. Foto: Diana Kunze

Unterwegs auf der Küstenautobahn Route du Littoral bestaunen wir Wasserfälle, die unmittelbar neben uns herabstürzen. Zwischen gewaltigen Schauern kämpft sich auch mal die Sonne durch und macht uns Hoffnung. An einem gemütlichen Strand legen wir uns hin und schlafen sofort ein. Jetlag.

Erneuter Regen küsst uns wach. Wir fahren die Westküste entlang. In Saint-Pierre dringt ein komisches Klappern unterm Auto ins Ohr. Der Anblick auf den geplatzten Reifen drückt unsere Urlaubslaune endgültig runter.

In der hiesigen Touristeninfo, wo wir uns Hilfe erhoffen, spricht niemand Fremdsprachen. Nach vielen nervenden Anrufversuchen habe ich endlich eine Dame von der Vermietungs-Hotline an der Strippe und erfahre, dass man uns für 400 EUR sofort helfen will. Das Angebot scheint uns dann doch zu happig zu sein. Wir lehnen dankend ab und gehen auf Hotelsuche.

Der Abend ist angebrochen. Ein sauberes Zimmer und eine ordentliche Dusche, mehr wünschen wir uns jetzt nicht. Wir torkeln schwitzend durch die Dunkelheit. ENDLICH finden wir das Gewünschte im  le Battant des Lames. Das Hotel ist ein Geschenk des Himmels. Die Rezeptionistin Dalila ist ein Sonnenschein. Sie spricht fließend englisch. Und sogar ganz passabel deutsch! Sie bietet uns sofort Unterstützung bei der Reifenpanne an und wird morgen mit der Autovermietung telefonieren.

Zimmer und Bad sind großzügig und gut klimatisiert. Balkon mit Blick aufs Meer und Swimingpool, wunderschönes Ambiente. – Ist die Pechsträhne vorüber?

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