Durch Schluchten und Höhlen in Andalusien

El Choro mit Blick auf El Caminito del Rey.  Foto: Diana Kunze
El Choro mit Blick auf El Caminito del Rey. Foto: Diana Kunze

„Winter“ im sonnigen, für unsere Verhältnisse durchaus sommerlich Andalusien! Die Costa del Sol lädt zum Baden ein, das bergige Hinterland zu Entdeckungstouren. Diana und ich haben in diesem reizvollen Gebiet im spanischen Süden das Jahr ausklingen lassen. Besonders in Erinnerung bleiben uns:

Cueva de Nerja.  Foto: D. Kunze
Cueva de Nerja. Foto: D. Kunze

1.) der weiße Bilderbuchort Nerja. Von dort ca. 5 km zu Fuß (aufwärts) zu den großen Tropfsteinhöhlen Cueva de Nerja. Da sie erst um 16 Uhr wieder öffnen, verbringen wir ein nettes Stündchen in der Tapas-Bar gegenüber (Puenteaquila – gemütlicher Biergarten!). Dann wandern wir durch einen beeindruckenden Wald aus Stalagmiten und Stalaktiten, ehe wir zurück nach Nerja laufen.

Aquädukt des Adlers bei Nerja
Aquädukt des Adlers bei Nerja.  Foto: D. Kunze
El Torcal.  Foto: Diana Kunze
El Torcal. Foto: D. Kunze

2.) das gewaltige Felsenmeer El Torcal. In dem riesigen Skulpturgarten gibt es unheimlich viel zu entdecken. Wir haben uns für einen auf ca. zwei Stunden angelegten Rundweg (gelbe Route) entschieden und kommen aus dem Staunen nicht mehr raus… Noch am selben Tag fahren wir zum:

3.) El Choro – berühmtes Kletterziel  (siehe Foto ganz oben). Von einem nahen Gipfel erspähen wir den luftigen El Caminito del Rey – ein schmaler Steg an steilen Wänden, die bis zu 400 Meter hinaufragen. Laut meinem Reiseführer darf der Steg derzeit leider aus Sicherheitsgründen nicht betreten werden.

Iberiensteinbock in El Torcal.  Foto: D. Kunze
Iberiensteinbock in El Torcal. Foto: D. Kunze
Ronda.  Fotos (2): T. Kunze
Ronda. Foto: T. Kunze

4.) Die Schlucht von Ronda. Die berühmte Altstadt liegt auf einem abfallenden Felsplateau – gibt es einen Ort mit schöneren Aussichten? Auf der Rückfahrt zur Küste stoppe ich am

Sierra de Las Nieves.  Foto: T. Kunze
Sierra de Las Nieves. Foto: T. Kunze

5.) Gebirgszug Sierra de Las Nieves. Eine spontane Wanderung ist wirklich zu verlockend! Im weglosen Gelände auf einen Gipfel, laut Höhenmessen ca. 1200 hm, inmitten einer einsamen, weiten Gebirgswelt.

Brunnen in Sacramonte.  Foto: D. Kunze
Brunnen in Sacramonte. Foto: D. Kunze

6.) Das beschauliche Stadtviertel Sacromonte, Heimat der „Gitanos“ (Gypsys) und Künstler. Weiße Häuser, einige davon sind Wohnhöhlen. Wir treffen kaum Menschen, die Atmosphäre ist eher ländlich und ruhig – anders als in der angrenzenden Innenstadt von Granada.

Wandmalerei in Malaga - wohl  nicht von Picasso, aber trotzdem schön.  Foto: D. Kunze
Wandmalerei in Malaga – wohl nicht von Picasso, aber trotzdem schön. Foto: D. Kunze

7.) Das Pablo-Picasso Museum in Malaga, der Geburtsstadt des Künstlers. Präsentiert werden über 200 Werke. – Das sollte man schon mal mitnehmen, wenn man in der Nähe ist! Und auch die umliegenden quirligen Gassen und Boulevards sind recht kurzweilig.

Mein Fazit: Andalusien ist ein heißer Tipp für alle, die jetzt dem feuchtkalten Winter entfliehen und wandern, Kultur genießen – oder einfach nur chillen wollen…

An der Costa del Sol.  Fotos (2): T. Kunze
An der Costa del Sol. Foto: T. Kunze
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