Von Ücagiz nach Adrasan

Ein Brezelverkäufer in Demre. Fotos (5): Diana Kunze
Ein Brezelverkäufer in Demre. Fotos (5): Diana Kunze

Tag 10. Ein romantisches Frühstück auf dem Balkon der Kekova Pansiyon in Ücagiz. Vor uns liegen das Meer und die Schiffe noch im Dunkeln. Um 8 Uhr nehmen wir den Bus nach Demre. Bergiges Umland  – wunderschön! Da juckt’s in den Wanderfüßen! Wir sehen antike Ruinen und Sarkophage. Bei einem Stadtbummel kommen wir an der berühmten St.-Nikolaus-Kirche vorbei. Der liebe Nikolaus starb am 6. Dezember 326 und wurde hier beerdigt.

Ein herrlicher Spaziergang am Strand! Leider wird dort z.Z. für Pauschaltouristen die schöne Natur plattgemacht und ein Hotel hingesetzt.

Am Strand in Demre
Am Strand in Demre

In einer Bäckerei naschen wir leckere Süßwaren und trinken unseren ersten echten türkischen Kaffee.

Wir sind in der Kent Pension untergekommen. Der Wirt macht einen sportlichen Eindruck, Medaillen verschiedener Sportarten hängen am Ofen. Das angekündigte „very good breakfest“ lässt uns rasch handelseinig sein, wir sind halt Leckermäuler!

Anfangs ist Salih superfreundlich, doch als er uns keine seiner zahlreichen touristischen Angebote – darunter Fahrten ins Umland – verkaufen kann, kühlt sich das Verhältnis merklich ab. Am Folgetag ist das Frühstück… nun ja, bei „very good“ hätte ich doch zumindest erwarten dürfen, dass Brot und Obst frisch sind, oder? Nie wieder Kent.

Finike
Finike

Tag 11. Unser heutiges Tagesziel heißt Adrasan. Wir sind mit dem Bus unterwegs und fahren durch die hübsche Kleinstadt Finike. Diana hat die spontane Idee, ein paar Stündchen zu bleiben.

Kinder in Finike
Kinder in Finike

Volltreffer! Auch dieser gemütliche, saubere Ort ist von prächtigen Bergen umsäumt. Die schöne Promenade am Meer lädt uns zum Flanieren ein. Im Stadtpark sitzen alte Männer, rauchen und spielen. Im Restaurant Doyum Lokantasie ist kaum ein freier Stuhl zu kriegen; wir wählen ein schmackhaftes mehrgängiges Menü für umgerechnet ca. 3 EUR.

Eine Bäuerin in Adrasan
Eine Bäuerin in Adrasan

Am Nachmittag bringt uns ein Kleinbus bis kurz vor Belen – ganz bis Adrasan gibt’s leider keine Verbindung. Also weiter auf Schusters Rappen. Unterwegs schenkt uns ein freundlicher alter Herr köstliche Granatäpfel. Kurz darauf nimmt uns ein Auto ein paar Kilometer mit. Nach einer weiteren Stunde Fußmarsch erreichen wir das Akdeniz University Euromed Youth Center. Die Anlage besteht aus mehreren Gebäuden. Großzügige Zimmer. Heißes Wasser. Deutsches Fernsehen. Wir sind die einzigen Gäste. Kurz vorm Dunkelwerden springe ich in die Wellen.  Dann lassen wir uns Hirsesuppe, Fisch, Salat und Gebäck schmecken.

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