Von Karadere Beldesi nach Bogazcik

Am Morgen auf dem Gelände der Özlen Pansiyonin Karadere Beldesi.  Foto: Diana Kunze
Am Morgen auf dem Gelände der Özlen Pansiyon in Karadere Beldesi. Fotos (3): Diana Kunze

Tag 6. Mit dem Bus über Xanthos nach Kalkan. Ein Städtchen am Meer zum Verlieben: gemütliche Gassen, angenehmes Flair. Jetzt herrscht Winterruhe, viele Läden haben geschlossen. In der hübschen Çelik Pansiyon (empfehlenswert!) steigen wir ab. Wirt Ahmet schmeißt extra seine Waschmaschine für uns an. Auf seiner Sonnenterrasse mit Meerblick lassen wir uns Kaffee und Tee schmecken. Dann springen Klaus und ich in die Fluten.

In Kalkan.  Foto: D. Kunze
In Kalkan.

Später treffen wir zwei Amerikaner, sie haben Kalkan als Altersruhesitz gewählt, kennen sich also bestens aus und empfehlen uns das Restaurant Hunkar Ocakbaşı. Hier wird über Kohle gegrillt. Diana und ich bestellen je eine gemischte Platte. Unser Urteil: nie eine bessere gegessen! Dann beenden wir den Abend auf der Terrasse von Ahmet.

Tag 7. Ein gutes Frühstück mit Meerblick, dann verabschieden wir uns von unserem Begleiter Klaus und von Ahmet. Diana und ich haben sich für einen weiteren Ruhetag entschieden. In Kas. Fahren mit dem Bus an der Steilküste entlang. Eine faszinierende Landschaft mit wilden Buchten und kleinen Inseln.

Auch in den verwinkelten Gassen von Kas haben die meisten Läden Winterruhe. Kaum Touristen – und das bei etwa 20 °C! Die türkische Fahne weht auf den kleinen Schiffen im Hafen. Wie auf dem Felsgräber-Berg über der Stadt.

Am Abend lernen wir in unserer Lale Pansiyon (die Wirtin spricht deutsch) Erol kennen, der mit einer kleinen Gruppe ebenfalls auf dem lykischen Weg wandert. Diese Begegnung soll sich noch als Glücksfall erweisen.

Vor der Bucht Ufakdere
Vor der Bucht Ufakdere

Tag 8. Die heutige Etappe nach Bogazcik ist zwar anstrengend, aber höchst reizvoll. Erol hatte noch am Abend mit Ali’s House telefoniert und auch unsere Übernachtung gesichert.

Geröll, Geröll und Geröll – das geht ein wenig in die Füße. Belohnt werden wir von grandiosen Aussichten. Und: von der malerischen Bucht Ufakdere. – Ach, einfach mal ein Stündchen schwimmen…! Geht leider nicht, wir müssen vor Einbruch der Dunkelheit am Tagesziel sein.

Wenigstens einen Tee gönnen wir uns im freundlichen Strandcafé. Statt uns auf die faule Haut zu legen, steigen wir dann Richtung Bogazcik auf. Das Wetter schlägt plötzlich um. Auf Hitze folgen Hagelkörner – eine willkommene Abkühlung! Als es dann donnert, legen wir einen Schritt zu und erreichen die ersten Häuser. Dann beginnt’s richtig zu gießen.

Wirt Ali und seine Familie warten bereits auf uns. Wir werden herzlich empfangen und fühlen uns sofort wohl. Das Essen ist überaus lecker: Hirsesuppe, dann ein Ziegengericht. Reis mit Bohnen. Quark und Salat.

Länge der heutigen Tour: 17,5 km

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3 Gedanken zu “Von Karadere Beldesi nach Bogazcik

  1. Wir sind die 300 km von Ölüdeniz nach Finike im Oktober gelaufen. Wunderschön. Es war allerdings noch ziemlich heiß. Wie ist es denn jetzt? Fragen nach Zisternen und Zeltplätzen beantworte ich natürlich auch gerne.

    1. Wir hatten teilweise echt noch weit über 30° (natürlich nur in der Sonne). Gerade der Aufstieg nach Ölüdeniz mit diesem wunderschönen Blick über die Lagune war übel, zumal wir noch nicht im Training waren am ersten Tag.

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