Richtig heiß! Der Weg zur Edelhütte

Auf dem letzten Übergang, dem Popbergnieder (2448 m).  Foto: D. Kunze
Auf dem letzten Übergang, dem Popbergnieder (2448 m). Foto: D. Kunze

Tag 9.  In der Kasseler Hütte warnt man uns vor den grünen Flechten. Auf den Felsblöcken im weglosen Gelände, wirken sie bei Nässe leicht wie Schmierseife unter den Füßen. Neun Stunden Gehzeit liegen vor uns, steile Grashänge, viel Gestein und gesicherte Kletterpassagen auf einer Strecke von insgesamt 14 km.

Diese letzte Etappe des Berliner Höhenweges gilt als recht anspruchsvoll. Wir planen deshalb lieber etwas mehr Zeit ein und marschieren bereits um 6 Uhr im wohltuenden Schatten der Berge los. Die Sonne zeigt sich erst nach etwa zwei Stunden. Nun wird’s richtig heiß! Kar reiht sich an Kar, dazwischen springen und klettern wir über grobes Blockwerk. Auf den steilen Übergängen zwischen den kleinen Tälern genießen wir die Aussicht hinab in den Stillupgrund. – Phantastisch!

Höchst zufrieden, aber auch ziemlich durstig erreichen wir die Edelhütte. Gegen den Durst hilft nun frisch Gezapftes. Und als Diana und ich die großen Schnitzel sehen, verstehen wir uns wortlos.

Unser Fazit zum Berliner Höhenweg: ein absoluter Höhepunkt unserer bisherigen Wanderkarriere! Landschaftlich und kulinarisch.

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