Abstieg nach Tikhedhungga (1550 m)

Teddy in Ulleri
Ulli Leubner schenkt Kindern in Ulleri einen Rot-Kreuz-Teddy. Foto: Diana Kunze

Tag 19. Der Weg nach Tikhedhungga führt durch einen dichten Bergurwald, durch Bäume mit märchenhaften Biegungen und Schwingungen. Auf der gegenüberliegenden Seite der Schlucht, durch die wir wandern, beobachten wir spielende Affen. Das Konzert exotischer Vögel begleitet uns. Hin und wieder steht plötzlich ein Rindvieh neben uns im Wald.

Mittagessen auf einer schönen Terrasse in Banthanti, im Fishtail View Guest House. Die beiden Guides packen in der Küche mit an, um uns hungrige Wanderer zu versorgen. Die Suppe aus frischen Tomaten und die Gemüse-Momos sind eine Wucht. Leider haben wir keine Sicht auf den heiligen Machapucharé (auch Fishtail, deutsch Fischschwanz genannt), Nebel zog auf.

In Banthanti: ein Kind der christlichen Minderheit in Nepal trägt ein Kreuz am Hals. Foto: Di. Kunze

Nach der Pause kommen wir ins stattliche Magar-Dorf Ulleri, und an dieser Stelle zitiere ich mal unsere Wanderpartnerin Ulrike Leubner: „Eine Aufreihung von Zahnputzutensilien weckte in Ulleri (1.960 m) meine Neugier. Eine freundliche Lehrerin bat mich in die kleine einräumige Bergschule hinein und die Schulklasse umjubelte mich als Gast. Ich hinterließ eine kleine Spende und einen Rot-Kreuz-Teddybär. Gern wäre ich länger geblieben, doch die restliche Tagesetappe erforderte noch einen langen Weg über viele Stufen abwärts ins Tal zur nächsten Lodge, vorbei an vielen lachenden jungen Nepalesen in Flip-Flops, Schuluniformen oder bunten Outfits.“

Abschiedsparty im „Chandra Guest House“

Wir steigen Steinstufen hinab ins Tal des Bhurungdi Khola, zu unserer Lodge „Chandra Guest House“ in Tikhedhungga.

Freundlicher Mann nach Ulleri. Foto: Diana Kunze

Nach dem Duschen feiern wir eine Abschiedsparty mit unseren nepalesischen Gefährten. Morgen in Pokhara werden uns die Sherpas verlassen, und ich darf nun die Trinkgelder überreichen und mich im Namen unserer Gruppe bedanken. Klamotten und Zubehör der deutschen Reisegruppe, die nicht mehr benötigt werden, werden verlost. Diana hatte sich bei unserem Sherpa gestern noch gesondert bedankt – darunter mit ihrer Daunenjacke.

Auf den Tischen steht Dal Bhat. Es wird rasch kalt im Gemeinschaftsraum, doch davon lassen wir uns die Party nicht vermiesen. Wir kramen wieder unsere dicken Sachen hervor, und Diana und ich feiern mit unseren Zittauern und Dietrich noch etwas länger.

(Hm ↑150 ↓1500 Gz 5 h)

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