Durch Schlucht und Tal nach Dharapani (1950 m)

Am Fluss Marsyangdi, District Manang. Foto: Thilo Kunze

Tag 7. Die Marsyangdi-Schlucht hat sich verengt. Der Weg ist überm Fluss in die mächtige Felswand gesprengt. Auch auf der gegenüberliegenden Seite wird der harte Stein bearbeitet. Unsere Guides sind informiert: Ab 17 Uhr gibt es Sprengungen, da sollten möglichst keine Wanderer mehr unterwegs sein. Als wir in Dharapani pünktlich ankommen, rummst es derart gewaltig, dass unsere Lodge wackelt wie bei einen Erdbeben.

Auf dem Weg bis dahin sehen wir beeindruckende Wasserfälle. Wir schreiten durch ein Tor, das uns eine neue Welt eröffnet: Plötzlich zeigt der Fluss ein anderes Gesicht. Tief und breit liegt er unter uns, der  Marsyangdi mit dem Ort Tal. In der sonnigen und abgeschotteten Siedlung im Distrikt Manang herrscht ein anderes Klima. Bunte, fröhliche Häuser. Sauberkeit, Gebetsfahnen und- mühlen. Wir sind in der Welt des Buddhismus.

Kurz vor Dharapani. Foto: Th. Kunze

In Dharapani freue ich mich auf meine (leider) kalte (!) Dusche, werfe mich dann in die Daunenjacke und setze die warme Mütze auf. Auch meine Wanderpartner haben sich eingemurmelt und warmen Tee bestellt, denn der Gemeinschaftsraum des Tashi Delek Hotels ist nicht beheizbar. Ab dieser Höhe wird’s in Nepal nachts bitter kalt.

Ehe wir in den warmen Schlafsack kriechen, laben wir uns an einer leckeren Kürbissuppe. Außerdem wird uns eine Pizza mit Salat und Chips serviert. Eine ungewöhnliche, aber durchaus schmackhafte Komposition.

(↑1100 ↓450 Hm, Gz 6 h)

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