Pasul Setref – Borșa (18,5 km)

Auf dem Fernwanderweg E8 zwischen Pasul Setref und Borșa

26.08.10 Nach einer kurzen Nacht (lange Telefonate der Wirtin, Brummis unter meinem Fenster, laute Diskomusik und knallende Türen) sitzen meine Wanderpartner und ich pünktlich um 7.30 Uhr am Tisch. Die Wirtin der Pension Hanul lui Patru ist auch gerade erst aufgestanden, serviert ist – nichts. Bis dann jeder seinen Kaffee und etwas Essbares hat, vergehen Ewigkeiten. Mit 13 Gästen ist das Personal völlig überfordert.

9 Uhr ist Abmarsch. Wunderschön: dieser Kammweg durch das Rodnaer Gebirge; die Südhänge des Muncelul Rajos (etwa 1500 m)! Bis zur Weide Preluca ist der Fernwanderweg E8, auf dem wir heute wandern, sogar markiert! Allerdings stehen wir dann im tiefen Gras und wissen nicht mehr weiter. Günther sucht unten an einer Hütte; Uli und ich suchen oben nach dem Pfad.

Drei Gestalten vor mir. Landvermesser. Sie zeigen mir Luftaufnahmen der Gegend. – Aha, dort geht’s weiter! Doch zuerst muss die ausgeschwärmte Gruppe zusammengeführt werden. Das dauert. Insgesamt zwei Stunden Zwangspause, bis wir wieder auf dem rechten Wege wandeln. – Rumänien, Du  könntest es Deinen Touris ruhig etwas leichter machen!

Auf dem Fernwanderweg E8 zwischen Pasul Setref und Borșa

Bald „wandern wir auf bequemem Forstweg nach Norden hinunter zur Iza-Quelle, wo sich unsere Gruppe trennt: Lustwandler Günther geht ohne Rucksack schnell rechts hinauf durch die Felsenschlucht zur Preluca sub Piatra und hinunter zum Manastirea Moisei, wo der Microbus warten soll. Die übrigen Zwölf wandern weiter talabwärts auf romantischem Weg entlang der Iza. Am Kloster warten schon ein Geländeauto und ein VW-Bus, die über einen Schotterweg zum Iza-Tal hinüberdirigiert werden, wo an der Wegeinmündung die Gruppe wartet.“ (Zitat aus: www.lustwandeln.net)  

Der Bus bringt uns ins boomende Städtchen Borșa (deutsch Borscha) ist. Hier gefällt es mir auf Anhieb. Unsere Pensiunea Eladi, die wir für zwei Nächte beziehen, ist sauber und schick. Mit Regine und Bernhard teile ich mir ein Appartement. Habe sogar einen „eigenen“ Balkon. Erste Amtshandlung: Wäsche waschen. Zum Abendbrot eine leckere Hühnersuppe (die durchaus schon satt macht); dann Mămăligă (mir schmeckt’s nur mit reichlich Wurst); Tzuika aus Becherovka-Flaschen. Die Gastgeberin bedient schnell und sehr freundlich. – Ein perfekter Tagesabschluss!

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