Unglaubliche Fernsicht auf dem Krivan (2495 m)

 

03.08.10. Nach einem nahrhaften Frühstück fahren wir gestärkt zu unserer ersten Herausforderung: zum Krivan (deutsch Krummhorn oder Ochsenhorn), einem Nationalsymbol der Slowakei, der höchste Berg der westlichen Hohen Tatra. Kurz vor Podbanske: der Parkplatz zum Aufstieg. Von da an geht’s sofort steil bergan. Reinstes Ausdauertraining. In 3 bis 4 Stunden werden über 1500 Höhenmeter bewältigt.

Erst ein kleines Waldstück, dann eine ausgedehnte Bergwiese. Die Vegetation nimmt ab. Ein Wegweiser weist nach links zum Gipfel: in 45 Minuten – ist aber für Ungeübte kaum zu schaffen. Das Panorama  wird zunehmend atemberaubender. An beiden Seiten fällt der Krivan in steilen Felsen ab. Rechts unten ein glasklarer Bergsee. Einige Kletterpartien. Nur nicht die Nerven verlieren angesichts der enormen Fallhöhe. Oben angekommen: reinste Freude, eine unglaubliche Fernsicht!

Abstieg dann bis zum besagten Wegweiser, dann auf dem blau markierten Weg zu einem See (Jamske pleso), wo wir kurz rasten. Dann weiter zum Parkplatz.

Ich laufe dorthin etwas schneller und öffne schon mal alle Türen und Fenster für meine Mitreisenden.

Gesamtgehzeit: ca. 8,5 Stunden.

Abendessen in der Koliba in Veľká Lomnica. Wir entscheiden uns für die wohlbekannte Spezialität des Hauses: gebratenes Eisbein, jeweils ca. 1000 Gramm. Sind nun richtig glücklich.

Als wir bei unserem Wirt Peter ankommen, ist es bereits dunkel. Er öffnet extra seine Bar für einen kleinen Absacker …

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